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Die Blutnacht von Höchst i. Odw. - Ausstellung zum Gedenken an Wilhelm Fröhlich
Die Gemeinde Höchst i. Odw., die AG Stolpersteine, DGB Odenwald, Bündnis Odenwald gegen Rechts, AWO Höchst und der SPD Ortsverein zeigen gemeinsam im Rathaus die Ausstellung „Die Blutnacht von Höchst i. Odw.“. Die Ausstellung ist ab Dienstag, 10.Februar 2026 (18.00 Uhr) in der Rathaus Galerie vier Wochen lang zu sehen. Wilhelm Fröhlich wurde am Abend des 2. März 1933 von zwei SS Leuten mit zwei Kopfschüssen erschossen. Fröhlich war zu diesem Zeitpunkt Vorsitzender der Höchster SPD, 34 Jahre alt und hinterließ eine Frau mit zwei Kindern. Fröhlich war damit das erste Opfer der Opfer der faschistischen Gewalt im Odenwaldkreis.
Die Ausstellung ist vier Wochen lang in der Rathaus Galerie zu sehen. Die Begrüßungsrede hält für die Veranstalter Harald Staier und Grußworte gibt es von Bürgermeister Jens Fröhlich. Die Gedenkrede trägt Horst Raupp (Darmstadt), Gewerkschaftssekretär des DGB Südhessen, vor.
Den Begriff „Höchster Blutnacht“ haben Regionalhistoriker für die Ereignisse vom 2. März 1933 geprägt. Gerade mal 31 Tage nach der Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler hatten sich in der Odenwaldgemeinde demokratische Kräfte den Nationalsozialisten entgegengestellt. Die Situation eskalierte, Schüsse fielen. Der Höchster SPD Vorsitzende wurde dabei getötet. Wir freuen uns, dass seine beiden Enkel an der Ausstellungseröffnung am 10. Februar 2026 in der Rathaus Galerie teilnehmen.

Wilhelm Fröhlich (SPD Vorsitzender Höchst 1933)