Gemeinsame Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr


Die Freiwillige Feuerwehr Höchst i. Odw. hielt am 6. März 2026 ihre Gemeinsame Jahreshauptversammlung im Großen Saal des Bürgerhauses Höchst i. Odw. ab. Mit dabei waren Bürgermeister Jens Fröhlich, Gemeindebrandinspektor Frank Schnellbacher, Kreisbrandinspektor Friedrich, Jugendfeuerwehrwart Daniel Volk, Kreisstabführer Marc Liebold und Kreisjugendfeuerwehrwartin Magdalena Nöske, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, Erfolge und Herausforderungen zu besprechen und verdiente Kameradinnen und Kameraden auszuzeichnen.

Nach dem Totengedenken und der Feststellung der Beschlussfähigkeit eröffnete Gemeindebrandinspektor Frank Schnellbacher die Sitzung mit einem Bericht über die Einsätze, die Ausbildung und die technische Ausstattung der Wehren im abgelaufenen Jahr.  Er hob die hohe Einsatzbereitschaft der Aktiven hervor, sprach über durchgeführte Übungen sowie Fortbildungen und benannte geplante Anschaffungen und Modernisierungen zur weiteren Stärkung der Einsatzfähigkeit.

Im Jahr 2025 rückte die Feuerwehr zu 159 Einsätzen aus, 14 mehr als im Vorjahr. Davon entfielen 33 % auf Brandeinsätze, 50 % auf technische Hilfeleistungen, 10 % auf Fehleinsätze und 7 % auf Brandsicherheitsdienste. 44 % aller Einsätze fanden werktags zwischen 6:00 und 18:00 Uhr statt.

Bei 29 Bränden leisteten die Feuerwehrangehörigen 909 Personalstunden, darunter zwei Dachstuhlbrände, ein Solarspeicher- und ein Fahrzeugbrand sowie mehrere überörtliche Drehleitereinsätze. Die 95 Hilfeleistungen mit 1.359 Stunden umfassten 16 Verkehrsunfälle, 7 Türöffnungen, 8 gerettete Personen, 4 Tote und 8 Verletzte. Zwei Amtshilfen für das Landeskriminalamt erforderten nach einem tödlichen Verkehrsunfall und einem Tötungsdelikt den Einsatz des Stromanhängers zur Ausleuchtung. Zudem fanden sechs Brandschutzerziehungen in Kindergärten und Schulen statt.

Der Personalstand blieb stabil: 153 Einsatzkräfte (davon 27 Frauen) sowie 77 Mitglieder der Ehren- und Altersabteilungen standen 2025 im Dienst. Mit über 5.970 Ausbildungsstunden in Lehrgängen an der HLFS, auf Kreisebene und am Standort bewies die Feuerwehr erneut ein hohes Ausbildungsniveau. Besondere Schwerpunkte lagen bei Atemschutz-, Gefahrgut-, Katastrophenschutz- und Führungsausbildung.

Kreisbeigeordneter Lars Maruhn überbrachte die Grüße von Landrat Frank Matiaske und bedankte sich bei den Mitgliedern der Feuerwehr und auch bei deren Familien die diesen den Rücken freihielten.

Bürgermeister Fröhlich dankte der Feuerwehr für ihren Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung. Er betonte außerdem die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr als unverzichtbare Säule des Gemeinwohls.

Anschließend berichtete Gemeindejugendwart Daniel Volk über die Aktivitäten der Kinder- und Jugendfeuerwehr und gab einen Ausblick auf die Termine 2026.

Kreisbrandinspektor Friedrich bedankte sich ebenfalls für die geleistete Arbeit, die trotz schwieriger finanzieller Lage der Gemeinde von dieser unterstützt wird. Er sprach die neuen Einsatzfelder der Feuerwehren an, die aufgrund des Klimawandels immer mehr Einsätze erforderten, wie z.B. Unwetter, Trockenheit, Stürme und forderte dazu auf die entsprechenden Fortbildungen zu besuchen. Abschließend lobte er die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde.

Die Kreisjugendfeuerwehrwartin Nöske berichtete über die erfolgreiche Arbeit in der Jugendarbeit. Sie lobte das Engagement der Jugendfeuerwehr, die Teilnahme an Wettbewerben und Ausbildungsangeboten sowie die Bedeutung der Jugendarbeit für die Zukunftssicherung der Feuerwehr. Für den Kreisjugendfeuerwehrtag der vom 26.-28. Juni in Mümling-Grumbach stattfindet bat Sie alle um Unterstützung um dieses große Event zu meistern.

Im Rahmen der Versammlung wurden mehrere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für ihre langjährige Treue und Verdienste geehrt.

Darüber hinaus wurden Beförderungen ausgesprochen und besondere Leistungen in Ausbildung und Einsatz gewürdigt. Die geehrten Kameradinnen und Kameraden erhielten Urkunden und Abzeichen sowie den Dank der gesamten Versammlung.

 

v.L.n.R. GBI Frank Schnellbacher ernannte Joel Münch zum stellv. Jugendfeuerwehrwart,

Nico Hild zum Zugführer-Gefahrgut, Fabian Knecht zum stellv. Jugendfeuerwehrwart,

Stella König zur Kinderfeuerwehrwartin und Lisa Eidenmüller zur Kinderfeuerwehrbetreuerin

 

Das Silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande und das Bronzene Ehrenzeichen des BFV Hessen-Darmstadt erhielten Patrick Reeg, Christoph Ehrhard und Daniel Volk

 

Das Goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande und das Silberne Ehrenzeichen des BFV Hessen-Darmstadt erhielt Stefan Zulauf von der Feuerwehr Höchst-West

 

Mit dem goldenen Ehrenzeichen des BVF Hessen-Darmstadt wurde Günter Mahr von Kreisbrandinspektor Friedrich geehrt

 

Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Richard Lang mit dem goldenen Ehrenzeichen des BFV Hessen-Darmstadt geehrt

 

Das Ehrenzeichen für Hess. Feuerwehrmusiker in Gold erhielt Heike Münch von Kreisstabführer Marc Liebold

 

Jugendfeuerwehrwartin Magdalena Nöske verlieh Andrea Reeg die Florian Medaille der Hess. Jugendfeuerwehr in Gold, Noel Plamitzer die Florian Medaille in Silber. Die Kinderfeuerwehr Medaille in Bronze erhielten Sandra Albert, Raoul Dollerschell, Vanessa Seidler und Nadine Kräuter. Die Kinderfeuerwehr Medaille in Gold wurde Michelle Uhrig verliehen.

 

 Zum Feuerwehrmann wurde Erik Kloft befördert, zum Oberfeuerwehrmann Leon Daniel Eser und Konstantinos Giomelaki, zum Bandmeister wurden Christopher Gebhardt, Nico Hild und Daniel Volk befördert und zum Oberbrandmeister Timo Keller.

 

Anerkennungsprämien gab es für folgende FeuerwehrkameradInnen

v.l.n.r. . Hans Amend (50 J.), Sven Hallstein (30J.), Axel Rohde (30J.), Tobias Weyrich (20 J.), Mario Grulich (30 J.), Nadja Schüler (20 J.), Kevin Flath (10 J.), Timo Keller (20 J.), Michael Reeg (20 J.), Fabian Schreiber (10 J.), Felix Püschel (20 J.)