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Kooperative Ausbildung Bäderdreieck
Erfolgreiche Ausbildungsinitiative wird konsequent ausgebaut!
Die im vergangenen Jahr begonnene gemeinsame Ausbildung zwischen Breuberg und der Odenwald-Therme hat bereits gezeigt, welches Potenzial in der Zusammenarbeit liegt. Diese Erfolgsgeschichte soll noch in diesem Jahr fortgesetzt und mit einem Dreierbündnis auf drei Ausbildungsbetriebe ausgeweitet werden. Die beteiligten Partner betrachten die Kooperation als langfristiges Zukunftsprojekt und als klares Bekenntnis zu Verantwortung, Qualität und interkommunaler Zusammenarbeit.
So funktioniert die gemeinsame Ausbildung
Die Ausbildung erfolgt im Rahmen eines koordinierten Verbundmodells zwischen den drei Partnern. Die Auszubildenden sind jeweils bei einem der beteiligten Betriebe angestellt. Ob und in welchem Umfang Ausbildungsabschnitte in den anderen Einrichtungen stattfinden, wird individuell je Ausbildungsverhältnis vereinbart und an den jeweiligen Ausbildungsplan angepasst. Damit bleibt die notwendige Flexibilität für unterschiedliche betriebliche und persönliche Rahmenbedingungen gewahrt.
Gleichzeitig stärkt die Kooperation die Ausbildungskapazitäten aller Beteiligten erheblich. Durch die Möglichkeit, Ausbildungsinhalte standortübergreifend zu ergänzen, kann Ausbildung auch dort angeboten werden, wo einzelne Betriebe allein nicht über ausreichend personelle oder strukturelle Ressourcen verfügen. Dies gilt insbesondere für die Freibäder, in denen aufgrund des saisonalen Betriebs im Winter naturgemäß nur eingeschränkt praktische Ausbildungsinhalte vermittelt werden können. Die Zusammenarbeit schafft hier verlässliche Ausgleichsmöglichkeiten und erhöht insgesamt die Durchführbarkeit und Qualität der Ausbildung.
Starkes Zeichen für die Zukunft: Drei Bäder bündeln Kräfte in der Ausbildung
Die kommunalen Bäder in Höchst und Breuberg sowie die Odenwald-Therme in Bad König bauen ihre Zusammenarbeit damit konsequent aus und setzen ein starkes Signal für die Zukunft der regionalen Bäder im nördlichen Odenwald. Mit dem offiziellen Ausbildungszusammenschluss des Freibads Höchst, des Freibads Breuberg und der Kurgesellschaft Bad König als Trägerin der Odenwald-Therme entsteht ein Dreierbündnis für eine moderne, attraktive und praxisnahe Ausbildung im Bäderbereich. Am 13. Januar trafen sich die Verantwortlichen zur Vertragsniederschrift in Höchst und besiegelten so die langfristige und dauerhafte Kooperation. An der Unterzeichnung nahmen für die Stadt Bad König Bürgermeister Herr Hofferbert, für die Kurgesellschaft Bad König GmbH / Odenwald-Therme Geschäftsführer Herr Eger und die Leiterin Betrieb und Marketing Frau Blümler, für die Stadt Breuberg Bürgermeisterin Frau Heckler, der Betriebsleiter des Freibads Breuberg Herr Köbler sowie der Fachbereichsleiter Personal Herr Krug und für die Gemeinde Höchst Bürgermeister Herr Fröhlich sowie die Abteilungsleitung Bauverwaltung Frau Steinkönig teil.
Bereits zuvor bestand eine erfolgreiche Ausbildungskooperation zwischen dem Freibad Breuberg und der Odenwald-Therme. Diese bewährte Zusammenarbeit wird nun nicht nur fortgeführt, sondern gezielt gestärkt und erweitert. Künftig können Ausbildungen standortübergreifend innerhalb aller drei Einrichtungen erfolgen – ein zukunftsweisender Schritt für die Qualität der Ausbildung und die Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der Region.
Mehr Qualität, mehr Perspektiven, mehr Zukunftssicherheit
Für die Auszubildenden eröffnet das neue Bündnis besonders attraktive Perspektiven: Sie profitieren von einer vielseitigen, qualitativ hochwertigen Ausbildung in unterschiedlichen Betriebsformen. Neben dem klassischen Freibadbetrieb bis hin zur modernen Therme. Diese Vielfalt stärkt fachliche Kompetenzen, erhöht die Ausbildungsqualität deutlich und verbessert die langfristigen Berufschancen. Auch für die beteiligten Kommunen und die gesamte Region ist die Kooperation ein wichtiger Gewinn. In einem Bereich, der bundesweit vom Fachkräftemangel betroffen ist, wird gezielt in Nachwuchs investiert. Ziel ist es, junge Menschen für den Beruf zu begeistern, qualifiziert auszubilden und dauerhaft in der Region zu halten. Die Kooperation ist ein aktiver Beitrag zur Sicherung des Badebetriebs und zur Lebensqualität vor Ort.
