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Spatenstich für neue Rettungswache in Höchst - DRK Odenwaldkreis rechnet mit Fertigstellung im Oktober 2027
Mit dem kürzlich erfolgten Spatenstich beginnt der Bau der neuen Rettungswache des DRK Kreisverbandes Odenwaldkreis in Höchst. Zahlreiche Beteiligte und viele Gäste kamen kürzlich zu diesem Ereignis zusammen. Die Fertigstellung der Wache ist für Oktober 2027 geplant.
Bei dem Zusammentreffen machten die Beteiligten deutlich, welche Bedeutung der Neubau für die rettungsdienstliche Versorgung im Odenwaldkreis hat.
Bereits seit 2021 laufen die Planungen für den jetzigen Standort. Die neue Rettungswache im Gewerbegebiet an der Bundesstraße 426 sei auf langfristige Nutzung ausgelegt und biete gleichzeitig Potenzial für zukünftige Entwicklungen im Rettungsdienst. „Wir schaffen hier einen modernen Standort mit Platz für mehrere Besatzungen und den Anforderungen eines zukunftsfähigen Rettungsdienstes“, sagte Frank Sauer, Vorstand des DRK im Odenwaldkreis.
Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst, Dr. Bernhard Krakowka, betonte die strategische Bedeutung des Neubaus in der Unterzent: Die entstehende Rettungswache berücksichtige gesammelte Erfahrungen aus der vergangenen Pandemie und ermögliche künftig ein deutlich flexibleres Arbeiten. So könnten beispielsweise mehrere Teams unabhängig voneinander eingesetzt werden. Darüber hinaus soll die neue Rettungswache auch Raum für Ausbildung und Training bieten. „Regelmäßiges Üben ist entscheidend für die Qualität im Rettungsdienst. Dafür entstehen hier zusätzliche Möglichkeiten“, erklärte Krakowka. Geplant ist unter anderem ein Schulungs- und Trainingsraum im Obergeschoss.
Mit dem Neubau investiert das DRK im Odenwaldkreis langfristig in die rettungsdienstliche Versorgung der Region und schafft gleichzeitig moderne Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte.

Bildunterschrift: Mit dem Spaten schaufeln von links: Notfallsanitäter Harald Will als Wachbeauftragter der alten und neuen DRK-Rettungswache, Dr. Bernhard Krakowka, Georg Kaciala, Präsident des DRK Kreisverbandes Odenwaldkreis, Lars Maruhn, Mitglied des Kreisausschusses und Vertreter des Landrats, Jens Fröhlich, Bürgermeister der Gemeinde Höchst, Maximilian Groß, Bauleiter der beauftragten Baufirma Schwinn- Groß sowie DRK Vorstand Frank Sauer und der ausführende Bauingenieur Peter Breidenbach. (Foto: DRK)
