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Tour de Montmélian
Was für ein Erlebnis. Am Freitag, den 28. August um kurz nach neun brachen acht Fahrradfahrer und das Begleitfahrzeug der Feuerwehr auf, nach Montmélian. Ungewiss, ob wir das schaffen würden. Wer hätte gedacht, dass wir zurückkommen, mit dem Gepäck voller Freude, schöner Impressionen und glücklich darüber, dass alle die Tour absolviert haben, ohne große Zwischenfälle und mit nur einem kleinen Unfall, dafür aber einige Extrakilometer auf dem Tacho.
Geführt von Willi, unserem Tourenplaner fing der erste Tag mit Regen und einer etwas längeren Pause in Reichelsheim nicht gerade vielversprechend an, doch das sollte sich in den kommenden Tagen ändern. Wenigstens hatten wir zu diesem Zeitpunkt schon die Hummetröther Höhe und das Gumpener Kreuz hinter uns gelassen, keiner war ausgestiegen und alle waren noch motiviert.
Das erste Etappenziel in Bischwiller wurde langsam eingekreist und der erste Tag bei griechischem Essen ausklingen gelassen. So konnte es weiter weitergehen.
Von da an begleiteten uns Tag für Tag neue Landschaften und Eindrücke. Ob am Rhein und seinen Seitenarmen entlang, am Rhein-Rhone-Kanal kilometerlang geradeaus oder durch die hügeligen bis bergigen Landschaften der Schweiz oder der Alpen und Vogesen, die uns einrahmten. Alles lief super und wir kamen immer gut am Etappenziel an.
An einigen Tagen machte uns der Gegenwind extrem zu schaffen, an anderen die müden Beine, das etwas strapazierte Sitzfleisch oder die belasteten Handgelenke. Jedoch wurden wir immer wieder von der Natur belohnt und von Uli und Herbert von der freiwilligen Feuerwehr Höchst verwöhnt, die sich zur Aufgabe gemacht hatten, uns jeden Wunsch (Kaffee, Bananen, Haarbürste, Zigaretten oder Koffer ins Hotel…) zu erfüllen.

Der achte und somit letzte Tag begann mit höchster Motivation und Vorfreude. Nicht nur, dass wir heute endlich in Montmélian ankommen würden, nein, der Fahrradclub Montmélian - L'Entente Cycliste de Montmélian - kam uns auf halber Strecke entgegen, um uns abzuholen und mit einem kleinen Picknick zu überraschen. Die letzten 50 km wurden dann also gemeinsam runter gestrampelt.
Und dann… unser legendärer Empfang am Hotel in Montmélian durch unsere Freunde, Familien und die französischen Freunde, die uns ins Ziel jubelten, klatschten und natürlich auch für Kaltgetränke gesorgt hatten.

Am Samstag Abend war es dann endlich soweit und wir durften unsere Spende gemeinsam mit unserer Apfelblütenkönigin Fabienne I. und Bürgermeister Jens Fröhlich, der ja auch selbst mitgefahren ist (Bürgermeisterin Béatrice Santais fühlte sich etwas unter Druck gesetzt) an unsere französischen Freunde übergeben. Dank zahlreicher privater Spenden und vieler Firmen und Geschäfte aus Höchst und Umgebung konnten wir schlussendlich den Betrag von 2000€ übergeben.
Danke an alle Spender und Sponsoren.
Alles in allem war es ein Erlebnis, das Wiederholungscharakter hat, das gezeigt hat, wie schön Fahrradfahren ist und wie schnell eine so bunte Truppe zusammenwachsen kann.
